Dürre und Lebensmittelverschwendung - wie hängt das zusammen?

Das Essen und das CO2

Wie das Essen auf den Teller kommt, liegt oft nicht auf der Hand. Der moderne Mensch ist heutzutage zum Grossteil weit von der Nahrungsproduktion entfernt. Im Supermarkt kommen die Waren einfach jeden Tag hinterher, sind schnell gekauft, aber auch schnell verschwendet. Dabei fliessen jede Menge Ressourcen in die Produktion von unserem Essen.

Für ein Kilo Essen wird in der Herstellung etwa 2.5 Kilo CO2 produziert. Somit trägt die Lebensmittelverschwendung zu Wetterphänomenen bei, die wiederum zu Missernten führen. Die Landwirtschaft ist einer der grössten Treiber des Klimawandels, mit einem Anteil von circa 20 Prozent der gesamten Emissionen im Jahr 2010.

Folgen in der Schweiz

Die Landwirtschaft spürt die Hitze und der Bauernverband führt eine Umfrage durch, um sich optimal auf die Folgen der Dürre vorbereiten zu können. Auch in den Bergen sind die Folgen spürbar. Normalerweise gab es auch im Sommer Schneefall, so dass das Eis geschützt war und nicht so schnell schmolz. Auf dem Morteratsch-Gletscher aber beispielsweise, schmolz der Schnee von über 2.5 Metern auf Null. Der Gletschter ist somit entblösst und nicht mehr geschützt vor der Sonne. 

Was kann man als Verbraucher tun? 💡

Um diesen Teil des Kreislaufs zu durchbrechen, muss wieder ein Bewusstsein für den Wert des Essens geschaffen werden. Jedes Lebensmittel hat einen langen Weg hinter sich und trägt mehr Ressourcen in sich, als man auf den ersten Blick erkennt. Wer nicht den Platz oder die Zeit hat, selbst Gemüse oder Obst anzupflanzen, um ein Gefühl für den Aufwand zu bekommen, kann trotzdem im Privaten etwas gegen die Ressourcen- und Lebensmittelverschwendung tun.

Wir haben hier für euch ein paar Ideen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung aufgeschrieben:

  • Einkauf planen und nicht einfach drauf loskaufen
  • Abgelaufenes erst prüfen, statt sofort zu entsorgen
  • Essen einfrieren
  • Essen richtig lagern
  • Reste aus dem Restaurant mitgeben lassen (am besten gleich in eigenen Dosen)
  • Jedes Essen verdient Liebe 🥰 Auch das mit kleinen Dellen oder Runzeln

Mehr dazu findet ihr in diesem Blogpost.

Und natürlich Too Good To Go:

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Zusammen kriegen wir das hin, oder? 🌍💪🏼💚

Sara Osmani
PR Manager

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