Klimastreik Schweiz

Seit mehreren Monaten gehen tausende Schüler und Studenten weltweit auf die Strassen. Ihr Motto ist: #FridaysforFuture, und sie fordern Leader auf der ganzen Welt auf, für unser Klima zu handeln. Am 15. März 2019 wurde Geschichte geschrieben: 1,5 Millionen Menschen und mindestens 1’659 Streiks in über 110 Ländern fanden statt. Und wir waren natürlich auch mit dabei!

Der Ursprung

Wir sind die grössten Fans von ihr: Powergirl Greta Thunberg. Sie ist sechzehn Jahre alt und wurde sich bewusst, dass der Klimawandel eine grosse Gefahr für uns darstellt, und dass nicht genug dagegen getan wird. Deshalb entschied sie sich letzten Sommer, jeden Freitag an den Türen des schwedischen Parlaments zu sitzen, anstatt zur Schule zu gehen. Ihr Motto war: Weshalb zur Schule gehen für eine Zukunft, die es bald nicht mehr geben wird? Und langsam aber stetig begann ihre Initiative zu wachsen, so sehr dass sie zur UN Konferenz für Klimawandel COP24 eingeladen wurde, wo sie meinte, dass weltweite Entscheidungsträger sich wie verantwortungslose Kinder benehmen. Innerhalb von kürzester Zeit folgten ihr Tausende unter dem hashtag #Fridaysforfuture. Australien, die USA, Japan, Belgien, die Schweiz… sind nur einige Beispiele von Ländern, in denen Tausende von Menschen auf die Strasse gingen. Ihre Motivation: Es ist nicht akzeptabel, dass Erwachsene unsere Zukunft zerstören, weil sie nichts gegen den Klimawandel unternehmen, und sie werden nicht aufhören bis wir das ändern. Bis jetzt sind die meisten der Streikenden Schüler, aber immer mehr Universitäten, Eltern und Unterstützer beteiligen sich. Luisa Neubauer, eine 22 jährige Studentin sagte: "Wir machen das nicht zum Spass, sondern weil wir keine andere Alternative haben." 

The Lovers & The Haters

Der Streik wird stark unterstützt, auch in der Schweiz. Aber natürlich gibt es auch Gegner. Manche Politiker haben reagiert, so meinte zum Beispiel Minister der australischen Bundesregierung Matt Canavan “Aus der Schule laufen und protestieren - davon lernt man nichts. Aber die Jugendlichen hatten da eine klare Antwort darauf: “Wir machen unsere Hausaufgaben - macht ihr eure.” In der Schweiz wurde Schülern teilweise sogar die Note 1 für die Abwesenheit während einer Prüfung gegeben, und diverse Medien kritisieren die “Doppelmoral” der Schüler - übers Wochenende mit dem Flugzeug verreisen und fürs Klima streiken - geht das?

Aber es gibt nicht nur Gegner, sondern auch viele Befürworter. In Belgien haben 3000 Wissenschaftler den Streik unterstützt, und Handlungsbedarf gegen den Klimawandel erklärt. Organisationen wie Greenpeace helfen den Jugendlichen, die Message zu verbreiten und ermutigen sie weiterzumachen. In der Schweiz ist Europa’s grösstes Kirchenzifferblatt für einen Tag stillgestanden: Um 5 vor 12. Es sei höchste Zeit, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Die Kirche hat so mit den Streikenden solidarisiert und auf den Streik aufmerksam gemacht. Bald ist es wieder so weit - wirst du mit dabei sein?

Delila Kurtovic
Waste Warrior

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