Retten wir überhaupt Lebensmittelabfälle?

Habt ihr euch auch schon gefragt, ob einige Betriebe Too Good To Go nutzen, um bekannter zu werden und nicht, weil sie sich gegen Lebensmittelverschwendung engagieren möchten?

Da seid ihr nicht die einzigen. Deshalb möchten wir euch etwas mehr Einblick darüber geben, wie die Too Good To Go App funktioniert.

Woher weiss ein Betrieb im Voraus, dass er Foodwaste haben wird?

Viele Geschäfte haben täglich bei Ladenschluss Lebensmittel übrig, die sie nicht verkaufen konnten. Der Grund dafür ist der Zielkonflikt zwischen Lebensmittelabfällen und vollen Regalen bis zum Ladenschluss, denn die meisten von uns Konsumenten erwarten immer volle Regale. So hat z.B. eine Bäckerei bis zum Ladenschluss warme und frische Brötchen im Angebot, wovon dann viele nicht mehr verkauft werden können. Hier gilt: je grösser die Produktpalette, desto unvorhersehbarer sind die übrig gebliebenen Produkte.

Wenn sich ein Betrieb auf der App registriert, bitten wir ihn, den Verkaufswert der durchschnittlichen, täglichen Menge an übrigem Essen abzuschätzen. Je nach Warenwert ergibt sich daraus eine ungefähre Anzahl von Portionen, die täglich standardmässig angeboten und online gestellt werden.

Sobald das Konto erstellt ist, hat der Partner auf der App Zugang zu seinem Konto, wo er die Anzahl der täglich angebotenen Portionen anpassen kann, je nachdem ob es mehr oder weniger Portionen zu retten gibt. Und wenn nichts übrig ist, können Bestellungen auch storniert werden. So lässt sich auch erklären, dass manche Portionen bereits am Vortag reserviert werden können.

Weil die Betriebe nicht genau abschätzen können, welche Produkte am Abend übrig bleiben, gibt's für euch ja auch eine Wundertüte - und ihr lasst euch überraschen, was es zu retten gibt.

Wie kann man sicher sein, dass ein Betrieb bei Too Good To Go mitmacht, um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und nicht, um Geld zu verdienen?

Betriebe, welche nur bei Too Good To Go mitmachen, um den Werbeeffekt zu nutzen, sind in der Regel nicht bereit, ihre Produkte zu solch niedrigen Preisen anzubieten. Denn das Hauptziel von Too Good To Go ist es, Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen und nicht möglichst viel Geld zu verdienen. Und uns ist es ein grosses Anliegen, dass das auch so bleibt. Solltest du bei einem Betrieb also Zweifel haben, dann lass es uns wissen und wir werden es gerne überprüfen!

In den Überraschungsportionen, die ihr jeden Tag rettet ist Essen, das ansonsten in den Müll wandern würde. Deshalb well done, Waste Warriors! Ihr tut etwas gutes für die Umwelt, mit jeder Mahlzeit. 

Lukas von Hünerbein

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