Ferien in der Schweiz - entdecke Genf mit Damien

Arianna Terzago

3 months ago

Wir stellen dir Damien vor, unseren Business Developer aus Genf!

Damien wurde in Zürich geboren, bevor er im Alter von sechs Jahren mit seiner Familie nach Genf zog. Wir bitten ihn, die Stadt in einem Satz zu beschreiben. "Die kleinste aller grossen Städte, die grösste aller kleinen Städte" ist seine Antwort. Genf ist eine internationale Stadt mit viel Natur und Kultur: Konzerte und Museen sind genauso beliebte Orte zum Zeitvertrieb wie die Rhone, der Genfersee, die schönen Parks und die umliegenden Berge. 

Damien ist dieses Jahr zu unserem Team gestossen und hat sich der Aufgabe angenommen, Too Good To Go den Genfer*innen näherzubringen: Er kümmert sich um Aufgaben von Akquise bis Marketing, betreibt Community Building bis Medienarbeit. Er sah das Stellenangebot auf unserer Website und dachte: "Herausforderung angenommen!”.

Als “Waste Warrior” hat er einige interessante Tipps, wie man die Lebensmittelverschwendung zu Hause reduzieren kann. Stolz erzählt er uns, dass er gerne mit Gemüseschalen kocht, ein Geheimrezept für Pesto aus Karottengrün hat und Vinaigrette mit Erbsenschoten macht. Wir haben versucht, das Rezept für sein berühmtes Pesto zu kriegen - doch scheinbar waren wir nicht überzeugend genug und es bleibt (s)ein Geheimnis.

Heute haben wir die Chance, Damien durch Genf zu begleiten: Wir machen ein bisschen Sightseeing, während er uns die Betriebe vorstellt, bei denen er gerne Essen rettet!


Das Kaffee im Museum und andere spannende Geschichten: Multikulturelles Genf mit Damien

Unser Besuch beginnt im Café du MEG, einem italienischen Restaurant, das sich in einem der schönsten Museen befindet, das wir seit langem gesehen haben: dem Völkerkundemuseum von Genf. Signora Antonietta, die Betreiberin, empfängt uns mit offenen Armen und einem grossen Lächeln. Sie hat gerade beschlossen, sich unserer Bewegung gegen Food Waste anzuschliessen, und hat schon viel Essen mit uns vor dem Abfall gerettet! Ihr italienischer Kaffee ist exquisit und perfekt, um den Tag zu starten.

Danach spazieren wir durch die eleganten Strassen von Genf, um Ali Babas Höhle für Feinschmecker zu besuchen: Lyzamir. Exotische Farben und Düfte vermischen sich hier - ein Gewürzparadies. Bei Lyzamir wird unverpackt eingekauft. Wenn immer eines von Gewürzegläsern leer ist, holt er hier Nachschub. Er empfiehlt enthusiastisch die hausgemachte Mischung aus Za'atar und Sumach, die der Besitzer mit Sorgfalt auswählt. Das lässt sich nirgendwo sonst in der Stadt finden.

Wer durch Genf tourt, sollte sich unbedingt auch das Quartier des Nations ansehen. Mit dem Rucksack voller Gewürze bewegen wir uns nördlich bis wir das internationale Viertel erreichen. Hier befinden sich die Sitze vieler internationaler Organisationen, darunter der europäische Sitz der Vereinten Nationen, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz oder die Weltgesundheitsorganisation. Wir nehmen viele verschiedene Sprachen um uns wahr und vergessen wir für eine Sekunde, dass wir in Genf sind. Und, dass wir hungrig sind.

Unser ersterer Halt im Quartier ist beim Naturfreibad Bain des Pâquis. Von hier aus beobachten wir den symbolträchtigen Wasserbrunnen - mit unseren Füssen im erfrischenden Wasser des Sees. Wir gönnen uns ein leckeres Tagesgericht im Freibad. Gleich beim Rausgehen erleben wir ein kleines Konzert auf der Terrasse der Buvette. Wir lieben diese Atmosphäre!



Flanieren in der Umgebung von Genf

Damien lässt uns Carouge entdecken, eine sehr faszinierende kleine böhmische Stadt am Rande von Genf. Er hat eine Menge kleiner Anekdoten, die er mit uns teilen möchte. Wir sind absolut erstaunt über die Stadt: Die Bürger*innen haben sich das edle Ziel gesetzt, die erste Schweizer Zero-Waste-Stadt zu werden. Wir fühlen uns hier sofort wie zu Hause! Wir spazieren durch die Strassen mit mediterraner Atmosphäre, halten an, um ein Foto in der Strasse Saint-Joseph zu machen, die zum lebhaften Markt führt, und atmen einfach die Stimmung dieser kleinen Stadt mit einzigartigem Charakter ein. Und dann sind wir wieder hungrig: Wir sind heute so viel gelaufen! Also halten wir für einen kleinen Bissen bei der Bäckerei Wolfisberg und freuen uns über die leckeren Sandwiches in unserem Überraschungspäckli!

Wir kehren mit der Tram nach Genf zurück. Wieder im Stadtzentrum, durchqueren ein paar kleine Strassen, den Parc des Bastions und die bezaubernde Altstadt, um Les Halles de Rive, ein Paradies für Geniesser, zu erreichen. Viele Handwerker dieses überdachten Marktes sind uns verpflichtet, sie finden sie auf der Anwendung für Produkte von unschlagbarer Qualität. Es ist ganz einfach: Wir wollen alles kaufen! Wir holen unser mit frischem Gemüse und Obst gefülltes Überraschungspäckli im Trésor des Halles ab. Wir essen etwas davon, aber lassen auch einige für die Grillade heute Abend übrig. Und wenn wir schon dabei sind, besorgen wir auch gleich nebenan im RivieraFlor ein paar Blumen: Es wird ein sehr farbenfrohes und böhmisches Barbecue werden.

Wir haben klappern eine letzte Ortschaft vor unserer Grillade ab: Vésenaz. Diese kleine Stadt, zehn Minuten von Genf entfernt, bietet einen herrlichen Blick auf den See und ist Standort für viele Gourmetläden. Wir haben ein Überraschungspäckli aus der Fromagerie DE BLEU gerettet! Die Geschäftsführerin erzählt uns mit Leidenschaft die Geschichten ihrer überraschenden Käsesorten. Wir sollten jetzt alles haben, was wir für unsere Grillade brauchen: der perfekte Abschluss eines schönen Tages!

Und bevor wir es vergessen: Wir haben den ganzen Tag versucht, Damien dazu zu bringen, uns sein Pestorezept zu geben, aber er hält dicht. Doch keine Sorge, wir kriegen das schon hin!

Arianna Terzago

Content and community manager