Waste Warrior of the month: Martina von "ZeroWaste Switzerland"

Magst du uns ein paar Dinge über dich erzählen? Was ist dein Werdegang?

Mir ist es ein grosses Anliegen, mich für eine soziale und ökologisch nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Zum Beispiel indem ich versuche möglichst wenig Abfall zu produzieren. Als Botschafterin des Vereins ZeroWaste Switzerland motiviere ich Leute, ihre Gewohnheiten zu ändern, um weniger Abfall zu produzieren, interessierte Menschen miteinander zu vernetzen und Tipps und Tricks für eine abfallfreie Gesellschaft zu teilen.

Was ist "Zero Waste Switzerland?" und wie entstand die Idee?

Wir sind ein Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, auf das Thema Abfallvermeidung aufmerksam zu machen und die Bevölkerung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Abfallreduktion zu begleiten.

Die Idee für die Vereinsgründung entstand aus der Bekanntschaft zwischen Natalie und Julie. Beide inspiriert durch die Entdeckung des Lebensstils von Bea Johnson, Pionierin der zero-waste Bewegung in San Francisco.

Was bedeutet Food Waste für dich?

Etwas, was es gar nicht geben dürfte.

Was war der Auslöser für dich, deinen Lebensstil in einen Null-Abfall-Lebensstil zu verwandeln? Und was war bisher der lohnendste Teil?

Die Wahnsinns-Menge an Abfall, die ich täglich nur schon alleine in meinem Haushalt produzierte. Irgendwann hatte ich genug und traf die Entscheidung keine Früchte und Gemüse mehr zu kaufen, die verpackt sind. Das war der Anfang!

Der lohnendste Teil? Es gibt unzählige Dinge, die ich inzwischen schlichtweg einfach nicht mehr brauche wie z.B. Alu- und Klarsichtfolie oder Wattepads.

Wie können wir unsere Zukunft nachhaltiger gestalten?

Indem wir unsere Handlungen hinterfragen und du dir bewusst darüber bist, was du mit deinem “Tun” auslöst.

Was ist dein liebster Nachhaltigkeits-Tipp?

Wann immer möglich lokal, saisonal und natürlich unverpackt einkaufen!

Wie findest du Too Good To Go?

Eine tolle Sache - und seit man auch vegetarische und vegane Gerichte bekommt, noch viel besser! Besonders gefällt mir, dass ihm App darauf hingewiesen wird, dass man der Umwelt zuliebe den eigenen Behälter mitbringen soll.

Ein letztes Wort an unsere Leser?

Ein Genie sagte einst: “Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten!” (Albert Einstein)


Mehr zu ZeroWaste Switzerland

Arianna Terzago
Content and community manager

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