"zu verbrauchen bis"

"mindestens haltbar bis"

Das Problem

aller Lebensmittel landen in der Schweiz im Abfall.

Haltbarkeitsdaten sind in Europa für rund 10% der Lebensmittelabfälle verantwortlich. Vor allem auch, weil viele den Unterschied zwischen den unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten nicht kennen.

Beim „zu verbrauchen bis“ Datum geht es um die Lebensmittelsicherheit. Das Datum zeigt an, nach welchem Tag die Produkte trotz korrekter Lagerung gesundheitsschädlich werden können und daher nicht mehr verzehrt werden sollten. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dieses Datum auf leicht verderblichen Lebensmitteln, die gekühlt gelagert werden müssen, aufzudrucken (Hackfleisch, Fisch, Produkte mit rohen Eiern, etc.).


Das „mindestens haltbar bis“ Datum ist eine Qualitätsgarantie der Hersteller. Es sagt, wie lange ein Produkt bei korrekter Lagerung seine spezifischen Eigenschaften mindestens haben muss. Die meisten Produkte sind aber über dieses Datum hinaus haltbar und deshalb oft länger gut!

Unser Vorschlag

Nutze deine Sinne!

Verlasse dich auf deine Sinne nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.

Schauen

Sieht das Produkt so aus, wie es aussehen sollte?

Riechen

Riecht das Produkt so, wie es riechen sollte?

Schmecken

Schmeckt das Produkt so, wie es schmecken sollte?

Geniessen

Hat das Produkt den Qualitätscheck bestanden, ist es einwandfrei geniessbar.

Diese Partner machen mit

Emmi

"Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine Qualitätsgarantie. Zahlreiche Konsumenten setzen dieses jedoch mit dem Verbrauchsdatum gleich und werfen die Lebensmittel nach Ablauf leider oft ungeprüft weg. Um dies zu vermeiden gibt es eine einfache Faustregel: So lange Geruch und Geschmack stimmen und keine optischen Veränderungen wie Schimmelpilze sichtbar sind, kann ein Produkt in der Regel noch gegessen werden. Daher unterstützen wir die Kampagne «oft länger gut» und werden diese auch breiter kommunizieren."
Marc Heim, Leiter Division Schweiz

HUG Familie

"Das HUG Familien-Versprechen «natürlich und ehrlich» beinhaltet die Schonung der uns zur Verfügung stehenden Ressourcen. Dazu gehört, dass wir zu Rohstoffen und Lebensmitteln Sorge tragen – nicht nur in der Produktion, sondern auch auf dem Weg zu unseren Konsumenten. Wir engagieren uns zusammen mit Too Good To Go im Kampf gegen Food Waste, weil wir es vorziehen, dass unsere Gebäcke mit Genuss verzehrt und nicht verschwendet werden. Deshalb werden wir in den nächsten Monaten den Text «oft länger gut» als Zusatzinformation für die Verbraucher auf ausgewählte Produkte von DAR-VIDA und Wernli setzen."
Andreas Hug, Geschäftsleiter

Hero

"Wir von Hero in Lenzburg verkaufen bereits seit über 130 Jahren Lebensmittel aus erntefrischen Früchten und Gemüse. Nachhaltigkeit und ein sorgfältiger Umgang mit unserer Natur sind dabei wichtige Grundsteine. Unsere Produkte werden schonend haltbar gemacht und können bei guter Lagerung oft auch länger als auf der Packung angegeben qualitativ einwandfrei genossen werden. Seit Ende 2019 weisen wir auf unseren Verpackungen darauf hin. Am besten nutzen wir zur Beurteilung unsere Sinne: Augen, Geschmack und Geruch! So kann jeder von uns einen sinnvollen ökologischen Beitrag gegen Food Waste leisten."
Christian Schenk, General Manager Hero Schweiz

Unilever

"Wir bei Knorr und Chirat arbeiten an den Themen Nachhaltigkeit und Reduktion von Food Waste. Im Jahr 2020 werden wir nach und nach auf bestimmten Knorr und Kressi-Essig Produkten den Text «oft länger gut» ergänzen. Für uns ist es wichtig, Foodwaste zu vermeiden und sicherzustellen, dass unsere Nahrungsmittel gegessen und nicht weggeworfen werden. Ein Grossteil unserer Knorr Produkte besteht aus getrockneten Zutaten, die dadurch natürlich konserviert sind und deshalb eine lange Haltbarkeit aufweisen.
Lea Paessens, Marketingleitung Knorr & Chirat Schweiz

Nestlé

«Cailler feiert dieses Jahr ihren 200. Geburtstag und ist damit die älteste noch existierende Schokoladenmarke der Schweiz. Dieses Jubiläum können wir auch dank unserem starken fortwährenden Engagement für Nachhaltigkeit und schonenden Umgang mit unseren Ressourcen feiern. Ab nächstem Jahr werden wir schrittweise auf unseren Verpackungen darauf hinweisen, dass man unsere Schoggi oft über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus geniessen kann. Wir freuen uns, zusammen mit Too Good To Go einen weiteren Beitrag zur Vermeidung von Food Waste zu leisten.»
Tobias von Rohr, Marketingleiter Schokolade Nestlé Schweiz

Biotta

"Der Respekt vor Natur und Umwelt ist in unserer DNA verankert und wir leben diese Philosophie seit mehr als 60 Jahren. Dazu gehört auch, respektvoll mit unseren Ressourcen und insbesondere unseren Nahrungsmitteln umzugehen und diese nicht zu verschwenden. Deshalb setzen wir uns gegen Food Waste ein und haben beispielsweise 30 Tonnen Bio-Rüebli gerettet und zu Saft verarbeitet. Zur Sensibilisierung unserer Kunden versehen wir unsere Traktor Smoothies in Zukunft mit dem Hinweis „oft länger gut“. Dies soll eine Aufforderung sein, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu hinterfragen."
- Clemens Rüttimann, Geschäftsführer

Alnatura Bio Supermarkt

"Das Thema Food Waste ist für Alnatura ein sehr wichtiges Anliegen, weshalb wir unter anderem bereits mit allen Filialen auf der Too Good To Go App mit dabei sind. Zusätzlich werden erste Produkte in den Alnatura Bio-Supermärkten mit dem "oft länger gut" Label ergänzt. Wir ermutigen unsere Lieferanten, den Zusatz "oft länger gut" wo immer möglich auf den Produkten zu ergänzen."
Sandra Stöckli, Leiterin Alnatura Bio Supermärkte

FOODOO

"Wir verarbeiten aussortiertes Gemüse, welches sich im Grosshandel nicht rentabel vermarkten lässt. Ohne Geschmacksverstärker oder Palmfett entsteht die natürlich konservierten FOODOO-Produkte. Schweizer Agrar-Produzenten unterstützen wir mit einem fairen Preis und ermöglichen eine ganzheitliche Wertschöpfung. Mit dem Hinweis «Oft länger gut» möchten wir zudem verhindern, dass die geretteten Lebensmittel im Privathaushalt nicht doch noch zu Abfall werden."
Mirko Buri, Geschäftsführer FOODOO

Bio Partner

"Eigenverantwortung beim Konsumenten ist ein wichtiger Schlüssel für weniger Lebensmittelverschwendung und mehr Wertschätzung der Qualität und Arbeit, die hinter unseren biodynamischen Produkten stehen. Mit der Teilnahme an «Oft länger gut» leisten wir gerne einen Beitrag zu mehr Achtsamkeit. Deshalb werden Sie auf den Produkten unserer Marke «Vanadis» den Hinweis «oft länger gut» finden.”
Manuela Kägi, Leiterin Handel & Gastronomie, Vorsitzende der Geschäftsleitung der Bio Partner Schweiz AG

Hiltl

"Bei Hiltl, dem laut Guinness Buch der Rekorde ältesten vegetarischen Restaurant der Welt, stehen die täglich frischen und hausgemachten Speisen seit 1898 im Zentrum unseres gesunden Genusses. Von den vielfältigen Hiltl Buffets schöpft man nach Gewicht, genauso viel, wie man geniessen kann. Sollte kurz vor Schliessung trotzdem etwas übrigbleiben, bekämpfen wir Food Waste zusammen mit Too Good To Go oder wir geben es kostenlos an soziale Institutionen und bedürftige Menschen ab. Mit der Anpassung der Etiketten mit “oft länger gut” wollen wir unseren Gästen zeigen, dass Lebensmittel wertvoll sind."
Rolf Hiltl, Inhaber

Dr. Gabs

"Die Brauerei Docteur Gab's verkauft seit 2001 Biere mit Charakter über kurze Verkaufswege. Nachhaltigkeit war seit Anfang einer unserer zentralen Werte, daher stellen wir zum Beispiel auch wir unsere Mehrwegflaschen in der Schweiz her und schauen darauf, dass nach dem Brauen auch unsere Treber noch weiterverwendet werden. Die Partnerschaft mit "Too Good To Go" war für uns eine Selbstverständlichkeit und wir freuen uns, uns gemeinsam gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu wehren!"
Reto Engler, Co-founder Docteur Gab's