Mit Too Good To Go am Zürich Openair gegen Food Waste

vor 8 Tagen

Das Zürich Openair setzt auf mehr Nachhaltigkeit: Über die kostenlose App Too Good To Go können Besucher während dem Openair vom 21. bis 24. August 2019 Essen retten, das ansonsten im Abfall landen würde. 

Zürich, 12 August 2019 – Der Lebensmittelverschwendung wird nun auch am Zürich Openair der Kampf angesagt. In Zusammenarbeit mit Too Good To Go können Essensstände und Festivalbesucher am Zürich Openair mittels der gratis App einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten. Denn das Thema Food Waste ist hochaktuell. Ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel landen im Abfall. Damit das leckere Essen der Standbetreiber im Magen hungriger Festivalbesucher landet statt im Abfall, arbeitet das Zürich Openair mit Too Good To Go zusammen. «Diese Zusammenarbeit wird dem Besucher am Zürich Openair 2019 zeigen, dass man schon mit kleinen Taten Grosses bewirken kann», sagt Festivalgründer Rolf Ronner.


So funktioniert’s

Die Besucher sehen auf der App wie viele Portionen es bei welchen Essensständen zu retten gibt. Sie reservieren und bezahlen die Portion auf der App und holen sie zu den festgelegten Abholzeiten beim Stand ab. Der Preis liegt bei etwa einem Drittel des Urprungspreises. Die Standbetreiber legen das Zeitfenster für die Abholung fest (meist kurz nach Schliessung des Standes) und bestimmen den Inhalt der geretteten Mahlzeit. Es handelt sich um eine Überraschungsportion, denn gerettet wird, was noch übrig ist.

«Zusätzlich zur Lebensmittelrettung über die App ist uns insbesondere die Sensibilisierung zum Thema Food Waste sehr wichtig. Mit der Zusammenarbeit wollen wir den Festivalbesuchern am Zürich Openair zeigen, wie einfach es ist einen Beitrag gegen die Verschwendung von Lebensmitteln zu leisten – sei dies im Alltag oder an einem Openair.» - Delila Kurtovic, Head of Marketing & Comms Too Good To Go.

Ein Jahr Too Good To Go in der Schweiz

Lucie Rein gründete Too Good To Go Schweiz im Juni 2018. Seither wurden hierzulande über 440’000 Mahlzeiten gerettet. Dies entspricht 1’100’000 kg eingespartem CO2. Bis Ende Jahr soll die Zahl der geretteten Mahlzeiten auf eine Million steigen. Die App verzeichnet in der Schweiz über 425’000 registrierte Nutzer und über 1’400 Partnerbetriebe.